Lebensgemeinschaften / Symbionten als Basis für den nächsten logischen Fehler

Eine weitere neue Qualität möchte ich aufzeigen:


Nicht unbedingt der stärkste oder bestangepasste Einzelkämpfer überlebt, sondern erst die Gemeinschaft mit anderen Lebewesen sichert und begünstigt das Überleben.
In der Biologie - wie in den anderen Wissenschaften auch - gibt es konträre oder ergänzende Positionen, die letztlich die Erkenntnisse über unsere Welt voranbringen. So gibt es z. B. "Das egoistische Gen" des Evolutionsbiologen und -ideologen Richard Dawkins. Im scheinbaren Gegensatz dazu steht die Endosymbiontentheorie, die von der Biologin Lynn Margulis entscheidend vorangebracht worden ist. Hier ein Auszug aus dem Klappentext ihres Buches "Die andere Evolution":


"Leben ist ein langfristig angelegtes und ungeheuer erfolgreiches Joint Venture. Die großen Innovationen in der Evolution sind nicht durch Mutation und Selektion zustande gekommen, sondern durch Zusammenschlüsse und Verschmelzungen fremder Partner auf zellulärer Ebene. Dem Menschen in der extrem verwobenen Geschichte des Lebens auf der Erde eine Sonderstellung zuzuweisen, wäre vermessen. Wir sind Symbionten in einer symbiontischen Welt."

Beispiel für symbiontische Lebensgemeinschaften - Baum und Ameisen:

Symbiose Ameise und Baum

Videoausschnitt für Symbiose:

Hier sind Baum und Ameisen eine symbiontische Lebensgemeinschaft eingegangen.

Wenn hier durch Mutations- und Selektionsprozesse der Baum eine für die Ameisen abgestimmte Wohnunterkunft anbietet, warum sollten die Ameisen in irgendeiner Weise den Zusammenhang zwischen Unterkunft und Verteidigung des Wirtes herstellen können? Das wäre eine Art Übereinkunft zwischen beiden Lebewesen. Warum gehen die Ameisen auf alle Insekten los, die dem Wirtsbaum Schaden zufügen?

Zusätzlich begehen die Ameisen eine gezielte Pflanzenvernichtung innerhalb des Baumradius, damit der Baum Platz und Licht erhält. Das ist für mich eine gezielte Programmierung, da die Ameisen sehr wohl zwischen Baum- und Fremd-Emporkömmlingen differenzieren können. So hätte der Baum den Ameisen auf irgendeine Art mitteilen müssen, dass er keine fremden Sprösslinge in seinem Territorium duldet, damit die Ameisen mechanisch und chemisch die Eindringlinge vernichten. Woher haben sie das Verhaltensprogramm? Auf jeden Fall nicht durch Mutation des genetischen Codes, der ganz andere Aufgaben hat und dafür überhaupt keine Voraussetzungen bietet.


Wie bereits in den vorangehenden Abschnitten vermerkt, gibt es auch für symbiontische Lebensgemeinschaften Millionen Beispiele, die gegen den postulierten Evolutionsmechanismus sprechen.