Weiterer grundlegender Widerspruch: Angeborenes Verhalten - Instinkte = Funktionsabläufe

Wie wir wissen, hat die Fliege viele sogenannte angeborene Verhaltensweisen und kann quasi aus dem Stand so einiges. Sie kann laufen, fliegen, fressen, kopulieren und einem ganz schön auf den Nerv gehen. Wenn das Genom auch für die Ausprägung der Funktionalität eines Lebewesens zuständig wäre, müssten nach den vielfältigen Genmanipulationen auch Fliegen entstanden sein, die einfach nur stehen oder laufen, aber nicht mehr fliegen können, da die Steuerung des Fliegens ausgeschaltet wurde. Davon war nichts zu hören. Noch einmal: Es gab keine organisch vollständige Fliege, die nur dastand, aber nicht laufen oder fliegen konnte.
Allein das Saugen mit dem Rüssel setzt ein komplexes Programm zur Steuerung der Muskeln und der beteiligten Organe voraus. Die Signale der Facettenaugen müssen weitergeleitet und im kleinen Fliegenhirn richtig verarbeitet werden. Von allein macht ein fertiger Organismus gar nichts! Woher kommt also das instinktive Verhalten, das an ein vorinstalliertes Betriebssystem bei Computern oder Smartphones erinnert? Hierzu ein Beispiel:

Kurzfilm über Fußball-Roboter

Wie man anhand des Filmes leicht erkennt, ist ein intelligentes und zielgerichtetes Verhalten nicht so leicht zu programmieren.

Allein das aktuelle Betriebssystem Windows 10 (Einführung 2015) für Computer enthält etwa
60 Millionen Codezeilen (Anweisungen), um die einzelnen Bestandteile eines Computers sinnvoll miteinander agieren zu lassen. Natürlich braucht es dann noch spezielle Programme für Textverarbeitung, Surfen im Internet, Videoschnitt usw.

Der inflationär gebrauchte Begriff der Selbstorganisation verschleiert hier nur die Tatsache, dass die Tierinstinkte, die sofort nach der Geburt vorhanden sind, nicht aus den Genen abzuleiten sind. Woher kommt die Software für angeborenes Verhalten? 

Das bringt uns von den zwei Widersprüchen endlich zum ersten direkten logischen Fehler der Evolutionstheorie.