Das implizite Wissen der Lebensformen als zweiten logischen Fehler
(Implizit: Etwas ist mit etwas anderem eng verbunden bzw. darin enthalten)

Enzianbläuling-Schlupfwespe-Ameisen

Video-Beispiel:
Schmetterling, Enzianbläuling, Schlupfwespe und ein Ameisenvolk

Hier haben wir ein außerordentlich komplexes Beziehungsnetz von drei Lebensformen vor uns:


1.    den Enzianbläuling
2.    die Schlupfwespe
3.    ein Ameisenvolk

 

Diese wunderbaren Abläufe - vorgeführt und kommentiert von Sir David Attenborough - stehen im Widerspruch zur Evolutionsbiologie.

Originalkommentar des Films:


"In dem winzigen Gehirn dieses unscheinbaren Insekts ist eine Serie von außergewöhnlichen Fertigkeiten, Reaktionen und Verhaltensmustern vorprogrammiert."

Hier haben wir es also mit einer Vorprogrammierung zu tun, mit einem instinktiven Verhalten. Nach der Evolutionsbiologie muss also nach dem Aufbau des winzigen Gehirns danach eine Art Software eingespielt worden sein, um dieses instinktive Verhalten zu ermöglichen.
Selbst wenn rein theoretisch das winzige Gehirn über die Informationen des Genoms entstanden sein sollte, kann nicht eine Verhaltensprogrammierung parallel dazu aufgebaut werden.


Analogie: Wenn ein Computer (z. B. Smartphone) hergestellt worden ist, also die reine Hardware, dann kann dieses Gerät erst einmal gar nichts. Erst wenn ein Betriebssystem (z. B. Android) als Software geladen wird, erweckt es das Gerät zum Leben.

Normalerweise fressen die Raupen auf den Blättern herum, bis sie sich verpuppen und nach der Metamorphose als Schmetterling ihren zweiten Lebensabschnitt verbringen. Ihre Nahrungsaufnahme ist bis zur Verpuppung auf Blätter eingestellt.

Nun soll durch nicht zielgerichtete evolutionäre Vorgänge die Raupe

 

  • sich auf den Boden fallen lassen,

  • ein ameisenfreundliches Pheromon produzieren, damit die Ameisen sie in das Nest bringen und ernähren,

  • hungrige Ameisenraupen akustisch imitieren,

  • ihre Ernährungsgrundlage auf die Ameisengaben umstellen.

Wie viel Tausende Raupen hat es wohl gegeben, die sich am Anfang auf den Boden fallen ließen und zugrunde gegangen sind? Parallel dazu vielleicht eine stinkende Substanz produziert haben, für die sich keine andere Art interessiert hätte. Es reicht eine Generation, um den Versuch mit dem Ende des Enzianbläulings zu besiegeln.
Das Verhaltensprogramm des Enzianbläulings benötigt zusätzlich Wissen über die Lebensweise der Ameisen, damit die Raupen von ihnen ernährt und betreut werden. Auch die Schlupfwespe muss wissen, wie und wo sie ihre Eier injizieren kann. Außerdem muss sie ein Verständnis von der Verhaltens-Umprogrammierung von Ameisen haben, damit sie überhaupt bis zu den Larven des Enzianbläulings vordringen kann.
Zellbiologen haben bei der Untersuchung des Puppenstadiums von Schmetterlingen festgestellt, dass die Raupe sich quasi auflöst. Es entsteht ein Zellbrei, der sich auf wundersame Weise zum Schmetterling oder, wie oben gezeigt, zur Schlupfwespe umwandelt. Hier haben wir nach Lehrmeinung eine doppelte Bauanleitung vor uns. Zuerst wird angeblich aus der DNS eine Raupe gebaut, dann gibt es für die Raupe einen Selbstzerstörungsmechanismus, um aus diesem Zellbrei den zweiten bereits in der Raupe vorhandenen Bauplan des Schmetterlings zu realisieren.

Es liegt eine außergewöhnliche Programmierung vor, die nach der Evolutionsbiologie bereits in der DNS des Enzianbläulings sowie der Schlupfwespe angelegt sein muss. Dort finden wir aber nicht die Programmierung, da sie aus naheliegenden logischen Gründen nicht durch genetische Anpassung entstehen kann.
Auch die parallele Entwicklung zweier Baupläne kann grundsätzlich nicht durch die Evolutionsbiologie erklärt werden.


Die Metamorphose verlangt die vollständige Entwicklung des Schmetterlings, mit all den Bauplänen auch für die Raupe und all den Zwischenschritten und verschiedenen Funktionsabläufen (mal kriechen, dann fliegen und laufen sowie sich vermehren usw.).

Die Beispiele für inneres Wissen sind zahllos und können nicht mit den genetischen Grundlagen in der DNS erklärt werden. Mittlerweile ist der genetische Mutations- und Selektionsprozess sowie ewig lange Zeiträume zu Lückenbüßern der Evolutionsbiologie geworden, so wie es Gott für die Schöpfungsanhänger ist.