Fortgeschrittene Einsichten in die Welt der Elementarteilchen um 1900

Okkulte Chemie-Titelblatt.jpg

Zu Beginn des für die Elementarteilchenphysik spannenden Übergangs vom 19. zum 20. Jahrhundert erschien das Werk Okkulte Chemie - eine Reihe hellseherischer Beobachtungen über die chemischen Elemente".
Die Autoren Annie Besant und Charles Webster Leadbeater waren maßgebende Vertreter und Gestalter der damals neuen anglo-indischen
Theosophie der Okkultistin Helena Blavatsky.

Abbildung 9: Titelblatt von "Okkulte Chemie"

Beide waren in Indien in die Technik des ätherischen und vergrößernden Hellsehens ausgebildet worden, mit der sie ihren Geist in die atomare und subatomare Welt fokussieren konnten, um anschließend ihre Beobachtungen aufzuzeichnen.

Sie untersuchten die meisten der bis dahin bekannten chemischen Elemente, beschrieben auch Isotope, die erst später entdeckt worden sind.
Auf der folgenden Abbildung sieht man das physische Grundatom, das bei den drei Elementen Wasserstoff, Sauerstoff und Stickstoff identisch ist:

Uratome.jpg

Abbildung 10: Physische "Grundatome"

Peter Tompkins und Christopher Bird schrieben dazu in ihrem Buch "Das geheime Leben der Pflanzen":


"Als Okkulte Chemie 1895 erstmals erschien, qualifizierten die Wissenschaftler den Inhalt des Buches als pure Phantasie ab. Fast ein Jahrhundert verging, ehe um 1985 ein großer Kenner der Teilchenphysik, der Engländer Stephen M. Phillips, in Los Angeles auf einen alten theosophischen Titel - 'Physik der Geheimlehre' von Kingsland - stieß. Darin fand er einige Diagramme aus der Okkulten Chemie.


Wieder in England, packte Phillips die Neugier, und er spürte ein Exemplar der dritten Auflage von Okkulte Chemie auf. Er war von dem Buch gefesselt. Mit den aktuellsten Theorien der Teilchenphysik vertraut, war er von den Diagrammen, die Besant und Leadbeater in ihr Werk aufgenommen hatten, sofort überzeugt. Mit einer fast erschreckenden Detailtreue hatten sie jedes damals bekannte Element beschrieben - vom Wasserstoff bis zum Uran, einschließlich etlicher bis dato noch unbekannter Isotope. Jedes trug die korrekte Zahl der heute als Quarks bezeichneten Teilchen, die erst nach dem Tod der beiden Autoren entdeckt wurden, und der Subquarks, die heute noch Gegenstand intensiver Untersuchungen sind."

Besant und Leadbeater haben u. a. herausgefunden, dass bei einer weiteren Teilung des physischen Grundatoms dieses aus der physischen Welt verschwindet und die Bestandteile auf der nächsthöheren Ebene, auf der Astralebene erscheinen. Schreitet man von Dimension zu Dimension weiter, kommt man auf Ebenen, die reines Bewusstsein sind. Mit anderen Worten: Es gibt keine leblose Materie, da diese so etwas wie kondensiertes Bewusstsein ist und jedes Teilchen somit eine Art Bewusstsein enthält. Damit ist der Gedanke verbunden, dass es keinen Gott irgendwo da draußen gibt, sondern dass wir und alle Teilchen des Universums Teil dieses Bewusstseins sind, dass wir sogar aus diesem Bewusstsein bestehen.

Leider ist es so, dass viele Wissenschaftler diese Erfahrungen und Tatsachen einer erweiterten Realität entweder einfach ignorieren oder zwanghaft in ihre alten Schubladen einzwängen wollen.


Da werden z. B. Erklärungen zu Nahtod-Erlebnissen notdürftig zurechtgezimmert, um ja nicht die Sicherheit der vertrauten Weltvorstellungen wandeln zu müssen. Es klingt doch für viele beruhigend, wenn die Erlebnisse als gesteigerte Hirnaktivität nach einem Herzstillstand erklärt werden können.
Eine typische Hypothese ist folgende (Dr. med. Birk Engmann, Facharzt für Neurologie und Nervenheilkunde in Leipzig (Auszug aus einer Antwort in https://www.dasgehirn.info/aktuell/frage-an-das-gehirn/lassen-sich-nahtod-erfahrungen-neurobiologisch-erklaeren):

"Eine gängige Theorie ist jedoch: Die Erfahrungen nach einem überstandenen klinischen Tod lassen sich als Ausdruck einer Hirnfunktionsstörung einschätzen. Wenn jemand klinisch tot ist, also das Herz stillsteht, dann zirkuliert kein Blut mehr durch den Körper. Deswegen werden alle Organe nicht mehr mit genügend Sauerstoff und Nährstoffen, vor allem Zucker, versorgt. Das Gehirn kann nur zirka fünf Minuten ohne Sauerstoff auskommen, danach sterben Nervenzellen ab. Dann kommt es zu unumkehrbaren Schäden und schließlich zum Hirntod. Wenn beim Nahtod das Gehirn zu wenig Sauerstoff bekommt, dann kann es nicht mehr richtig funktionieren: Signale werden nicht mehr richtig übertragen.
Und so können beispielsweise Lichtvisionen im Hinterhauptslappen entstehen, der visuellen Input verarbeitet, obwohl gar kein Licht da ist. Außerkörperliche Erfahrungen wiederum dürften im Bereich des Scheitel- und Schläfenlappens entstehen, denn diese Hirnregionen sind wichtig für das Selbsterleben des eigenen Körpers und seiner Verortung im Raum. Das hört aber auf, wenn man den Nahtod überstanden hat und wieder genügend Sauerstoff im Gehirn ankommt."

Klingt doch logisch, oder?
Doch solche Erklärungen sind meilenweit von der Wahrheit entfernt, da die Erlebnisberichte von Menschen, die solche Nahtoderfahrungen gemacht haben, einfach diesen falschen Erklärungen angepasst werden oder nur solche Berichte genannt werden, die diesen Erklärungen entsprechen. Es gibt Berichte von Blindgeborenen, die in diesem Zustand alles sehen und exakt beschreiben konnten. Da sind Motorrad-Unfallopfer, die bewusstlos mit Helm auf der Straße lagen und in ihrem Bericht genau angeben konnten, was alles nach dem Unfall geschehen ist. Es gibt auch Berichte, wo man in der anderen Realität Geschwister getroffen hat, von deren Existenz man vorher nichts wissen konnte. Erst danach gab die Mutter zu verstehen, dass sie eine Totgeburt und diese niemals erwähnt hatte. Viele Indizien sprechen für reale Erlebnisse, doch die Hirnforscher geben nur läppische Bemerkungen über irgendwelche fehlgesteuerte Hirnlappen-Aktivitäten ab. Auch elektrische Reize können solche Erlebnisse hervorrufen, die aber nur das Gefühl einer außerkörperlichen Erfahrung vermitteln, im Gegensatz zu echten Erlebnissen, wo Sinneswahrnehmungen der höheren Art erlebt und Informationen gewonnen werden, die unmöglich auf herkömmliche Art und Weise entstehen können.


Das erinnert mich an abwegige Erklärungsversuche zu Kugelblitzen, die man als Halluzinationen durch induzierte Gehirnströme aufgrund der starken Blitze gesehen hat. Wohl wissend, dass Kugelblitze das Wasser in Regentonnen zum Kochen brachten oder bei ihrer seltsamen Spur Brand- und Asphaltschäden verursachten.
In diesem Zusammenhang muss ich auf die beliebte Kritik zur Homöopathie eingehen:


"Die meisten dieser Mittel, die Homöopathen für besonders wirksam halten, werden so stark verdünnt, dass letztlich kein einziges Molekül des Wirkstoffs mehr im fertigen Präparat enthalten ist. Homöopathen gehen davon aus, dass darin eine 'Energie' oder 'Information' der Substanz übrig bleibt. Dafür gibt es jedoch keinerlei wissenschaftliche Belege."


In einer Weltsicht, die feinstoffliche Realitätsebenen einschließt, ist es erklärlich, dass die Information des Heilstoffes im Präparat enthalten ist und auf der feinstofflichen Körperebene des Menschen Impulse zur Heilung gibt. Dafür gibt es selbstverständlich keine wissenschaftlichen Belege, da die heutige konventionelle Wissenschaft dazu überhaupt nicht in der Lage ist. Sensitive Menschen, die die feinstofflichen Körper des Menschen direkt mit ihren höheren Sinnen sehen können, beobachten dagegen die Wirkungen dieser homöopathischen Substanzen direkt.

Ich könnte noch Hunderte Seiten über Forschungen und Erlebnisse schreiben, die nur sinnvoll im Zusammenhang mit einer erweiterten Weltsicht zu verstehen sind.

Es gibt auch zum Glück Philosophen, die einen Weg zu einem größeren Weltverständnis aufzeigen. Als ein Beispiel möchte ich das Buch "Der radikale Mittelweg: Überwindung von Atheismus und Monotheismus - Das Buch zum aktuellen Paradigmenwechsel" von Armin Risi nennen:

Der radiklae Mittelweg.jpg

Abbildung 11: Armin Risi "Der radikale Mittelweg"

Im Klappentext dazu steht:


"Was ist Monotheismus, was Theismus? Bisher wurden beide noch nie klar unterschieden, doch die Erklärungen des vorliegenden Buches zeigen, dass der Unterschied so gewaltig ist wie der zwischen Krieg und Frieden, Hass und Versöhnung, Dunkelheit und Licht.
Religion ist Illusion und eine Bedrohung für die Welt, sagen heute viele atheistische Religionskritiker. Doch der Atheismus ist nur die andere Seite des Monotheismus!


Atheismus und Monotheismus prägen den Kurs der Menschheit seit über 2000 Jahren und die Weltgeschichte zeigt, dass beide Seiten den Menschen weder Frieden noch wirkliche Vernunft gebracht haben. Armin Risi beleuchtet die philosophischen und praktischen Konsequenzen dieser Weltbilder und beschreibt den radikalen Mittelweg des Theismus. Mittelweg bedeutet nicht Mittelmäßigkeit und Durchschnitt, auch nicht bloß Synthese der Gegensätze, sondern Überwindung der Gegensätze".

In diesem sehr lesenswertem umfangreichen Werk findet man ein theistisches Manifest mit 13 Thesen, die Armin Risi verfasst und begründet hat. Zwei davon lauten:

  • Kosmos und Mensch sind multidimensionale Einheiten, geschaffen durch die Verbindung von Energie, Materie und Information.

  • Wir sind ewige Wesen (Individuen) und sterben nicht, wenn der Körper stirbt.

Selbst in uralten Zeiten sind wichtige Erkenntnisse zur Evolution des Kosmos und des Lebens gewonnen und überliefert worden. So hat z. B. Dr. Annie Besant in ihrem Buch "Uralte Weisheit - Die Lehren der Theosophie" die verschiedenen Ebenen des Seins beschrieben und die Bildung eines Kosmos skizziert.