Die Ansichten des ehemaligen Anthropologieprofessors Arthur David Horn zur Evolutionstheorie.

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Arthur David Horn verlebte seine Kindheit und Jugend in einer Kleinstadt in Ostkansas. Im christlichen Glauben erzogen, kehrte er sich als junger Mann ernüchtert von jeglichen religiösen Dogmen ab und wurde zum Darwinisten.

Nach dem Erwerb des Bachelor of Arts an der Universität von Colorado promovierte er 1976 im Fach physische Anthropologie an der renommierten amerikanischen Yale-Universität in Connecticut. Die nächsten vierzehn Jahre verbrachte er vorwiegend an der Colorado State University als Professor für physische Anthropologie mit den Spezialgebieten Ökologie der Tierprimaten und menschliche Evolution.

Er schreibt in seinem Buch "Götter gaben uns die Gene":

"1988, im Alter von 46 Jahren, heiratete ich Lynette, die fast ihr ganzes Leben der Entwicklung einer integrierten spirituellen Praxis gewidmet hat. Ein Jahr darauf hatte ich mit ihr und einer gemeinsamen Freundin ein inhaltsschweres Erlebnis, das mich jenseits aller Zweifel von der Realität eines geistigen Lebens außerhalb der Materie überzeugte. Dies setzte in mir einen langdauernden und sehr gründlichen Reflexionsprozeß über das Wesen und den Ursprung des Menschen in Gang. Wenn es, wie Lynette und sämtliche Religionen der Welt behaupteten, eine geistige Existenz außerhalb der Materie gibt, in welchem Zusammenhang steht diese dann mit unserer biologischen Entwicklungsgeschichte?

Gibt es ein höchstes göttliches Wesen oder Gott, und, falls ja, wie ist Es beschaffen? Und was ist - im Lichte einer geistigen Existenz betrachtet - der Sinn des Lebens? Sollte unsere Auffassung von unseren Ursprüngen und unserem Leben - oder zumindest die meine - zum Teil oder sogar völlig verkehrt sein? In den Wochen, die dieser "spirituellen Erfahrung" folgten, wirbelten diese und viele weitere Fragen in meinem Kopf herum. Eines stand für mich jedoch trotz dieser zahlreichen Fragezeichen fest: Ich glaubte nicht mehr an das, was ich lehrte. Um meine innere Integrität nicht gänzlich zu verlieren, gab ich im Frühjahr 1990 meine Stellung an der Colorado State University auf.
Seitdem erforsche ich den Ursprung und das Wesen des Menschen und entdeckte dabei eine außergewöhnliche, fantastische Wirklichkeit."

Was war passiert?
Er hatte ein spirituelles Erlebnis (was heute in zigtausendfacher Form auch mit anderen Menschen geschieht). Als Konsequenz gab Prof. Horn seine Stellung an der Universität auf, weil er das Schulwissen über Evolution nicht mehr akzeptieren und damit nicht mehr lehren konnte.
Nach kritischer Analyse der Evolutionstheorie kommt er aus seiner Sicht zu folgenden Hauptmängeln der Theorie:

 

  • Sie liefert keine befriedigende Erklärung für die Entstehung des Lebens.

  • Die Tatsache, dass sich die Evolution höherer Kategorien (Stämme, Klassen etc.) von Tieren verlangsamt, wenn nicht sogar gänzlich aufgehört hat, widerspricht einer der grundlegenden Prämissen der Theorie, der zufolge kleine Veränderungen in Lebewesen kontinuierlich zur Bildung höherer Kategorien führen.

  • Es gibt keine Beweise für den postulierten graduellen Evolutionsmodus bzw. keine befriedigende Erklärung für die Stagnation und die evolutionären "Sprünge", die sich im Fossilmaterial beobachten lassen.

  • Viele, wenn nicht sogar alle Arten starben nicht deshalb aus, weil sie durch eine andere Spezies, die günstigere Eigenschaften entwickelt hatte, verdrängt, sondern im Zuge eines Massensterbens, das vermutlich durch die Kollision der Erde mit einem außerirdischen Objekt ausgelöst wurde.

  • Eine der grundlegenden Annahmen Darwins und des Neodarwinismus, der "Kampf ums Überleben", kann durch Beobachtungen an wildlebenden Tieren nicht bestätigt werden.

  • Die Theorie kann die aus den Fossildokumenten ablesbaren Sprünge zwischen den Wirbeltierklassen nicht befriedigend erklären, in denen nicht nur völlig neue und einzigartige morphologische Kennzeichen auftreten, sondern auch völlig neuartige Fortpflanzungsweisen und Daseinsformen.

Sicher haben Evolutionsbiologen Einwände und Erklärungen zu den Ansichten von Prof. Horn.
Der Wandel des Menschen Arthur David Horn vom religiösen Jugendlichen über den Prof. Horn als Darwinisten zu einem Menschen mit spirituellen Weltbild, das im Gegensatz zum kirchlichen Glauben und zum wissenschaftlichen Dogmatismus steht, ist das Phänomen.


Wenn er zu der Ansicht gekommen ist, dass es jenseits des dreidimensionalen, materialistischen Lebens der heutigen Wissenschaft noch ein anderes Leben gibt, dann stellt sich doch die Frage, gibt es dafür einen Beweis? Es kann doch ewig dauern, bis jeder Mensch ein eindeutiges spirituelles Erlebnis hat, das ihn von einer eigenständigen geistigen Dimension überzeugen könnte.

 

Es sind sehr wenige Wissenschaftler, die ihren weltanschaulichen Wandel von einer atheistischen zu einer erweiterten spirituellen Weltsicht öffentlich dokumentieren. So hatte z. B. der Informatiker 
Prof. Dr. rer. medic. Oliver S. Lazar auch ein spirituelles Erlebnis, das er auf seiner Homepage 
https://jenseits-von-materie.de/spirit/ wie folgt beschreibt:

"Nach dem tragischen Unfalltod einer Klassenkameradin meiner damals 13-jährigen Tochter im Jahre 2017 durchlief ich einen kompletten Lebenswandel in Verbindung mit tiefgreifenden persönlichen spirituellen Erlebnissen, die mir die Tür zu einer viel größeren Welt eröffneten. Ich begann dadurch die Welt ganzheitlich, völlig losgelöst von Weltbildern zu betrachten und zu verstehen."

So hat Prof. Lazar Projekte initiiert, die eine Zukunft aufzeigt, in der Wissenschaft und Spiritualität eine fruchtbare Symbiose eingehen. Seine Homepage enthält drei wesentliche Säulen:

  • Buchprojekt
    Jenseits von Materie – hinter der Mauer des Materialismus finden wir wissenschaftliche Evidenz für eine geistige Welt.

  • EREAMS-Studie
    Empirische Erforschung der Authentizität und Wirksamkeit von Botschaften aus der geistigen Welt.

  • Wissenschaft & Spiritualität
    Wer die Realität wirklich sehen möchte, muss die Spiritualität als Teil der Wissenschaft verstehen.

Die EREAMS-Studie kommt zu folgender Erkenntnis:

"Die EREAMS-Studie ist die weltweit erste Studie dieser Art und Größenordnung, die mit etablierten wissenschaftlichen Methoden die Authentizität und Wirksamkeit von Botschaften aus der geistigen Welt untersucht. Wir konnten hoch signifikante Ergebnisse erzielen, die das Überleben unseres Bewusstseins nach dem physischen Tod nicht nur nahe legen, sondern objektiv verifizieren."

Es gibt aber mittlerweile sehr viele, auch wissenschaftliche Veröffentlichungen, die ein zentrales Dogma der Neurobiologie - Bewusstsein ist ein Produkt der neuronalen Gehirnstruktur - vom Sockel stoßen. So auch geschehen im Buch "Endloses Bewusstsein: Neue medizinische Fakten zur Nahtoderfahrung" vom Kardiologen Pim van Lommel. Wie zu erwarten, schiebt Wikipedia Pim van Lommel in die quantenmystische und unwissenschaftliche Ecke, da Wikipedia Apologet des vorherrschenden Paradigmas ist.


Das erinnert mich an den Bewusstseinsforscher Stanislav Grof, der mit seiner transpersonalen Psychologie von einer Vielzahl von so genannten transpersonalen Zuständen und Erlebnissen in seiner über 30 jährigen Forschungstätigkeit berichtet hat. Die erlebbaren Phänomene gehen so weit, dass z. B. Telepathie dagegen wie die selbstverständlichste Sache der Welt wirkt.

Jetzt betrachten wir zwei Forscher, die durchaus Beweise und Erklärungen für diese geistige Welt liefern können.